IBM, Oracle, Apple…

Was haben die drei Gemeinsam? Richtig: Sie bringen OpenJDK zum fliegen. Das ist die beste Meldung seit langem und ich muss zugeben, damit hätte ich nicht gerechnet. In Kombination mit der JavaFX Einbindung hat man damit wohl eine Killer Desktopplattform. Damit kann ich jetzt als kommerzieller Anbieter von Anwendungen tatsächlich für alle Plattformen in einem Rutsch Programme mit zeitgemäßer GUI anbieten. Das könnte vor allem ein Gewinn für Linux auf dem Desktop sein (ich weiß, das hat ähnliche Qualität wie Duke Nukem Forever).

Was bleibt ist die spannende Frage: Was macht Google? Und wer traut sich, seine komplette Product Suite in Java 7 rauszubringen? Der Versuch hat ja schon Corel nicht besonders gut getan – aber nie waren die Vorzeichen günstiger als jetzt. Vielleicht macht es Oracle selbst mit OpenOffice…

Glassfish 3.1 mit Cluster Support noch in diesem Jahr

Das sind doch endlich mal wieder positive Neuigkeiten. Oracle hat die Roadmap für Glassfish herausgegeben, die man hier nachlesen kann. Im Wesentlichen geht es so weiter wie bisher. Für die Enterprise Version von Glassfish wird es ein neues Lizenzmodell geben, die Open Source Varianten werden aber wie gehabt gepflegt und verbreitet. Wie viele Entwickler letztendlich von Oracle Vollzeit auf dem Projekt arbeiten werden, wird sich zeigen. Als erstes kommen jedenfalls Minor Updates für alle Glassfish Relases, wo im wesentlichen nur das Oracle Branding angepasst wird. Wirklich spannend hingegen: Glassfish 3.1 mit Cluster Unterstützung soll noch in diesem Jahr erscheinen. Im nächsten Jahr erfolgt dann eine Verbesserung der Clusterfähigkeiten.  Scheinbar sollen ab Glassfish 4 WebLogic und Glassfish stärker zusammenwachsen. Ich bin gespannt.